Volkspartei Hornstein

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Digitale Verwaltung: Elektronische Zustellung der Gemeindepost

Die Digitalisierung wirkt sich auf alle Bereiche des Lebens aus und macht auch nicht vor der Gemeindeverwaltung halt. Seitens der Marktgemeinde Hornstein unterstützt man den Trend der Digitalisierung gleich an mehreren Stellen: „Ab sofort gibt es die Möglichkeit, Zusendungen der Gemeinde per E-Mail zu erhalten“, erklärt Bürgermeister Christoph Wolf.

Dabei handelt es sich um zahlreiche Poststücke der Gemeinde, erklärt der Bürgermeister: „Von Rechnungen über Vorschreibungen bis hin zu Kontoinformationen können die Bürgerinnen und Bürger von Hornstein diese Dokumente auch auf dem elektronischen Weg per E-Mail erhalten.“ Der Vorteil liegt auf der Hand so Wolf: „Durch einen elektronischen Versand wird die Zustellung beschleunigt und gleichzeitig verringern sich die Portokosten für die Gemeinde.“

Das Formular für die Zustimmung zur elektronischen Zustellung findet sich auf der Website der Gemeinde. „Die elektronische Zustellung wird beim jeweiligen Bürger im Gemeindeverwaltungssystem hinterlegt und erfolgt dann automatisch“, so Wolf.

Digitale Verwaltung weiter denken

Die elektronische Zustellung ist nicht der einzige Punkt an dem aktuell gearbeitet wird, erklärt der Bürgermeister: „Wir beschäftigen uns bereits seit längerem mit dem Thema der digitalen Verwaltung und haben dazu auch einige Workshops organisiert.“ Ein geplantes Bürgergespräch musste COVID-bedingt leider ausfallen. „Aktuell läuft gerade die Projektabstimmung für die digitale Bedarfserhebung in Kindergarten- und Kinderkrippe, ein echtes Vorzeigeprojekt“, freut sich Christoph Wolf.

"Plogging 2021": Die COVID-Flurreinigung in Hornstein

Aufgrund der weiterhin anhaltenden Pandemie kann im heurigen Jahr keine große Flurreinigungsaktion stattfinden. Um die Flure dennoch vom Müll zu befreien, hat sich Bürgermeister Christoph Wolf etwas einfallen lassen: „Jeder ist herzlich eingeladen individuell eine kleine Flurreinigung zur veranstalten. Seitens der Gemeinde wird die notwendige Ausrüstung kostenlos zur Verfügung gestellt.“

Die Flurreinigungspakete können im Abfallsammelzentrum während der Öffnungszeiten abgeholt werden, erklärt der Bürgermeister: „Ein Paket besteht aus Müllsäcken, Handschuhen und Greifzangen. Jedem Paket liegt eine Hotterkarte bei, wo überall gesammelt werden darf.“ Die Aktion läuft von 10. April bis 8. Mai. „Ich lade alle Hornsteiner ein, sich an der Aktion zu beteiligen. Zusätzlich zur gesunden Bewegung im Freien werden auch unsere Flure wieder von unachtsam entsorgtem Müll befreit“, sagt Christoph Wolf.

Die vollen Müllsäcke können wieder im Abfallsammelzentrum abgegeben werden. „Als Dankeschön erhält jeder der mitgemacht hat, ein Glas Hornsteiner Jubiläumshonig.“

Am Fuße des Schlossbergs: Spielplatz Hornstein bekommt neue Burg

Der Spielplatz der Marktgemeinde Hornstein erhält eine neue Attraktion, erklärt Bürgermeister der Marktgemeinde Hornstein Christoph Wolf: „Direkt am Fuße des historischen Schlossbergs bekommt Hornstein eine neue Spielburg für unsere Kinder.“ Die Kosten hierfür werden zum Großteil von Sponsoren gedeckt.

„Der Spielplatz in der Lindenallee gehört bereits zu einem der größten und schönsten im gesamten Bezirk“, freut sich der Bürgermeister. Mit dem neuen Spielgeräte ist dieser nun um eine Attraktion reicher. „Die neue Burg besteht aus drei Türmen und bietet neben zwei Rutschen ausreichend Platz zum Toben und Klettern“, so Wolf.

Neben der Spielburg bekommt der Spielplatz auch eine neue Seilbahn: „Mit einer Länge von 50 Metern wird die neue Seilbahn neben der Burg eine der Hauptattraktionen“, freut sich der Bürgermeister.

Historischer Bezug im 750-Jahr-Jubiläum

Die neue Burg am Spielplatz liegt direkt am Fuß des Schlossbergs, erklärt der Bürgermeister: „Die historische Burg am Schlossberg markiert den Siedlungsbeginn unserer Gemeinde aus dem Jahr 1340“, erklärt der Bürgermeister. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Gemeinde unter dem Namen „Terra Zorm“ im Jahr 1271. „Die neue Spielburg ist eine schöne Hommage an die historischen Wurzeln“, so der Bürgermeister abschließend.

Unbürokratische und rasche Hilfe: Hornstein eröffnet Jubiläumsfonds

Die anhaltende Coronakrise belastet zahlreiche Hornsteinerinnen und Hornsteiner nicht nur psychisch, sondern stellt viele auch vor wirtschaftliche Herausforderungen. „Der neue Jubiläumsfonds der Marktgemeinde Hornstein soll in Härtefällen für rasche und unbürokratische Hilfe sorgen“, erklärt Bürgermeister Christoph Wolf, auf dessen Initiative der Fonds im Jubiläumsjahr gegründet wurde.

„Neben der Gesundheit der Menschen in Hornstein darf auch die soziale Verantwortung der Gemeinde nicht in den Hintergrund rücken“, stellt Bürgermeister Wolf klar. Der Jubiläumsfonds wird von der Gemeinde befüllt, auch Spenden sollen folgen, so der Bürgermeister: „Der Fonds soll eine Brücke bauen zwischen jenen, die Spenden möchten und jenen, die Hilfe benötigen.“

Der Jubiläumsfonds bietet gerade dort Unterstützung, wo trotz aller anderen öffentlicher Unterstützungsleistungen weiterhin dringender Bedarf besteht. Die Unterstützungsmöglichkeiten sind vielfältig erklärt Wolf: „Von Sachleistungen über Gemeindegutscheine bis hin zu direkten Geldleistungen ist eine Unterstützung aus dem Jubiläumsfonds möglich.“

Wolf: Rasche und unbürokratische Unterstützung im Fokus

Besonderes Augenmerk wurde bei der Erstellung der Richtlinien auf eine rasche und unbürokratische Hilfe gelegt. „Eine Auszahlung bis zu € 500 kann über ein einfaches Antragsformular im Rathaus erfolgen“, erklärt Wolf. Bei größeren Unterstützungsleistungen kann kurzfristig eine Vergabekommission einberufen werden, so Wolf.

Die Auszahlung erfolgt anonym. „Der Schutz der Hilfsbedürftigen ist uns sehr wichtig. Es wird jährlich anonymisiert über die Auszahlungen berichtet“, erklärt Wolf. „Für mich als Bürgermeister ist klar, dass wir die Menschen in unserer Gemeinde nicht mit ihren Sorgen alleine lassen dürfen“, stellt Wolf abschließend fest.

Kurzbericht: 2. Gemeinderatssitzung am 22.03.2021

20. Rechnungsabschluss 2020 – Beschlussfassung

Der Rechnungsabschluss 2020 ist geprägt durch die COVID-Pandemie und die damit verbundenen gesunkenen Einnahmen aufgrund der geringeren Abgabenertragsanteile.

Rückblick auf das Jahr 2020

Der Bürgermeister berichtet, dass folgende Projekte trotz der COVID-Krise im Jahr 2020 umgesetzt werden konnten:

  • Übersiedlung und Neugestaltung der Bücherei im Dachgeschoß des Forsthauses
  • Neue Gemeindewebsite mit zahlreichen Bürgerservice-Infos
  • Nahversorger-Kampagne als Unterstützung zu Beginn der COVID-Pandemie
  • Organisationshandbuch für die Gemeindeverwaltung
  • Ankauf eines Grundstücks für den Feuerwehrhaus Zu- und Umbau
  • Transparenzbericht
  • Erweiterungen der ASZ-Öffnungszeiten
  • Rückzahlung des endfälligen Überbrückungskredits in Höhe von € 500.000
  • Bürgergarten – die grüne Oase Hornsteins umgesetzt
  • Abriss Kaufhaus Matkvoits
  • Straßensanierung Reitschule / Meierhofgasse
  • Projekt Baumpatenschaft mit über 200 neuen Bäumen für das Ortsgebiet
  • Sanierung der alten Kläranlage
  • Neue Umweltförderungen
  • Neun Wochen durchgehende Ferienbetreuung
  • Verkehrsberuhigung in der alten Meierhofbreite
  • WIFI4EU-Projekt umgesetzt
  • BIO-Essen für Kindergarten- und Volksschulkinder
  • Blumenwiesen an vier Stellen im Ortsgebiet
  • Renovierung der Bushaltestellen
  • Entfall der Hortgebühren während der Lockdowns
     

LAGEBERICHT zum RECHNUNGSABSCHLUSS 2020 der Gemeinde Hornstein

(gem. § 57 GHO 2020)

 

Allgemeine Daten:

Einwohnerzahl (HWS) am 17.11.2020:               3175

Gemeindegröße:                                              37,1 km²

Auflagefrist (angeschlagen/abgenommen):        04.03.2021/18.03.2021, abgenommen: 19.03.2021

Beschlussdatum Gemeinderat:                          22.03.2021

 

Hebesätze der Gemeindesteuern, die Abgabenhöhen der Verordnungen und die Höhe der privatrechtlichen Entgelte:          500

 

Wertgrenzen:

Bemessungsgrundlage war die Summe der Einzahlungen der operativen Gebarung des Finanzierungsvoranschlages – MVAG-Code 31 - Angaben in Euro (ohne Berücksichtigung des NVA 2020)

für das Finanzjahr 2020: 5.106.098,63

a) gem. § 25 Abs. 2 GemO 2003 – 0,5 % für den Bürgermeister:             25.530,49

            daher höchstens                                                                     40.000,00

b) gem. § 24 Abs. 1 GemO 2003 – 2,0 % für den Gemeindevorstand:     102.121,97

            daher höchstens                                                                    200.000,00

c) gem.  § 74 Abs. 3 GemO 2003 mögliche Höhe des Kassenkredites
(höchstens ein Viertel):                                                                   1.276.524,66

d) gem. § 25 Abs.2 Z 1 GHO 2020 – 4,0 % für investive Projekte:           204.243,94

            jedenfalls jedoch bei mehr als                                                200.000,00

 

Besondere Ereignisse im Finanzjahr 2020

Einnahmensituation der Gemeinde

Einzahlungen aus der operativen Verwaltungstätigkeit 2020:                  -718.000 Euro im Vergleich zu 2019

Deutliche Veränderungen bestehen in folgenden Positionen:

  • Ertragsanteile                                       -157.000 Euro;
  • Einnahmen aus eigenen Abgaben           -403.000 Euro
  • Transfereinnahmen                                -82.000 Euro;

Mit rd. 800.000 Euro geringeren Einzahlungen in der operativen Gebarung im Vergleich zum Vorjahr – bei rd. -400.000 Euro geringeren eigenen Abgabeneinnahmen und rd. 160.000 Euro geringeren Einnahmen aus Ertragsanteilen – zeigen sich hier besonders deutlich die Auswirkungen des Coronajahres 2020.

Die budgetierte Personalkostenförderung für unsere Kinderbildungs- und betreuungseinrichtung in Höhe von knapp € 170.000 kam 2020 nicht mehr zur Auszahlung, sondern erst im März 2021.

Das Projekt Bürgergarten wurde 2020 abgeschlossen und beläuft sich auf knapp € 100.000. Eine Förderung von 75% wurde zugesagt, jedoch noch nicht vom Land Burgenland ausbezahlt.

Das kommunale Investitionspaket der Bundesregierung in Höhe von € 325.000 hat die Gemeinde bereits im Juli 2020 erhalten.

 

Kredite und Leasing

Im HH 2020 wurde ein Überbrückungskredit aus dem Jahr 2017 zur Aufschließung des Industriegebiets in Höhe von € 500.000 endfällig getilgt. Zusätzlich wurden ebenfalls Leasingverbindlichkeiten in Höhe von € 325.734,50 getilgt.

Für das Straßensanierungsprojekt Reitschule / Meierhofgasse wurde ein Kredit in Höhe von einer Million Euro aufgenommen, wovon € 404.281,79 per 31.12.2020 bereits ausbezahlt wurden. Die Laufzeit beträgt 15 Jahre.

Der beantrage und genehmigte COVID-Kredit für die laufende Verwaltung in Höhe von € 700.000 wurde nicht abgeschöpft und wurde bis März 2021 noch nicht verwendet.

Zusätzliche Aufwendungen aufgrund von COVID-19 belaufen sich auf rund € 10.000.

 

Überblick über die Ergebnis- und Finanzierungsrechnung:

Ergebnisrechnung

Die Summen (SU) und Salden (SA) der Ergebnisrechnung ergeben für das Haushaltsjahr 2020 folgendes Bild:

Insgesamt wird im Rechnungsabschluss 2020 ein negatives Nettoergebnis in der Höhe von -902.206 Euro ausgewiesen. Die gesamten Erträge betragen im Finanzjahr 2020 rund 5.614.851 Euro. Gegenüber dem Voranschlag bedeutet dies eine Veränderung von rund -2,2 Prozent. Die höchsten Erträge fielen im Bereich 'Erträge aus der operativen Verwaltungstätigkeit ' mit 4.762.341 Euro an. Dies entspricht einem Anteil von 84,8 Prozent an den gesamten Erträgen.

Die Aufwendungen liegen im Finanzjahr 2020 bei rund 6.517.058 Euro. Dies bedeutet eine Veränderung zum Voranschlag von 4,5 Prozent. Bei den Aufwendungen entfallen rund 3.284.180 Euro auf den Bereich der Sachaufwendungen. Die Sachaufwendungen enthalten unter anderem die Abschreibungen, die sich durch die Abnutzung des kommunalen Vermögens ergeben. Während die Personalaufwendungen des Finanzjahres bei rund 1.712.620 Euro liegen, betragen die Transferaufwendungen etwa 1.511.546 Euro und die Finanzaufwendungen rund 8.712 Euro.

 

Finanzierungsrechnung

Die Summen (SU) und Salden (SA) der Finanzierungsrechnung ergeben für das Haushaltsjahr 2020 folgendes Bild:

 

Die gesamten voranschlagswirksamen Einzahlungen betragen im Finanzjahr 2020 rund 6.255.884 Euro. Gegenüber dem Voranschlag bedeutet dies eine Veränderung von etwa -4,2 Prozent. Die höchsten Einzahlungen sind in den Bereichen 'operative Gebarung' mit 5.106.099 Euro und 'investive Gebarung' mit 745.503 Euro zu verzeichnen. Von den voranschlagswirksamen Einzahlungen entfallen somit 81,6 Prozent auf den Bereich 'operative Gebarung'. Die nicht voranschlagswirksamen Einzahlungen betragen rund 9.194.741 Euro.

Die voranschlagswirksamen Auszahlungen liegen 2020 bei rund 6.903.562 Euro. Dies bedeutet eine Veränderung zum Voranschlag von 1,3 Prozent. Die höchsten Auszahlungen werden in den Bereichen 'operative Gebarung' mit 5.524.110 Euro und 'investive Gebarung' mit 828.547 Euro verzeichnet. Etwa 80,0 Prozent der voranschlagswirksamen Auszahlungen entfallen auf den Bereich 'operative Gebarung'. Die nicht voranschlagswirksamen Auszahlungen liegen bei rund 9.041.688 Euro.

Die hohe Summe der Einzahlungen/ Auszahlungen aus der nicht voranschlagswirksamen Gebarung im Finanzierungshaushalt sowie das Auszahlungskonto Lohn setzten sich aus Soll /Haben Buchungen zusammen, die auf Durchläufer Konten summiert werden. Diese Thematik ist systembedingt (Software GeOrg) und technisch nicht anders lösbar. Im Nachweis im Rechnungsabschluss finden sich "nicht zuordenbare Zahlungen", welche ertragsneutral aufgelöst werden. Dies sind Einnahmebuchungen, die nicht automatisch zugeordnet werden konnten.

Vermögensrechnung

Die im Besitz der Gemeinde befindlichen Sachanlagen und immateriellen Güter weisen zum Stichtag 31.12.2020 einen Wert von rund 27.184.881 Euro auf. Dies bedeutet eine Veränderung im Vergleich zum Vorjahresstichtag in Höhe von rund -165.906 Euro. Die Sachanlagen umfassen insbesondere das Straßenvermögen, die Grundstücke und Gebäude. Das übrige Vermögen liegt bei rund 755.893 Euro und hat sich damit um rund -494.692 Euro im Vergleich zum Vorjahr verändert.

Das Nettovermögen gibt an, in welcher Höhe das Vermögen mit eigenen Mitteln finanziert ist. Das Nettovermögen der Gemeinde weist einen positiven Wert von rund 23.901.415 Euro auf. Verglichen mit dem Vorjahr bedeutet dies eine Verschlechterung von rund -902.206 Euro. Erhaltene Investitionszuschüsse werden als Sonderposten auf der Passivseite der Vermögensrechnung dargestellt. Sie lagen zum Stichtag des Finanzjahrs bei rund 1.839.092 Euro und haben sich um einen Betrag von rund 334.811 Euro verändert. Die Fremdmittel umfassen die aufgenommen Finanzschulden, gebildeten Rückstellungen aber auch sonstige offene Verbindlichkeiten. Die Fremdmittel liegen zum Stichtag bei rund 2.200.267 Euro.

Das Nettovermögen inkl. Investitionszuschüsse liegt mit 92,13% der Passiva auf einem hohen Niveau.

Die Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerte machen 97,29% des Gemeindevermögens aus und sind mehrheitlich über Eigenmittel (Nettovermögen inkl. Investitionszuschüsse) finanziert.

Die Fremdmittel der Gemeinde liegen bei rund 7,87%

 

Überblick über die investiven Vorhaben und ihre Finanzierung:

Im Haushaltsjahr 2020 wurden in der Gemeinde Hornstein Investitionsvorhaben in der Höhe von rd. EUR 250.757,17 umgesetzt.

Die Summen und Salden des Nachweises der Investitionstätigkeit und deren Finanzierung (in der Folge kurz: Nachweis der Investitionstätigkeit) ergeben folgendes Bild:

  • 010: Rathaus: Für das Rathaus wurde eine neue Telefonanlage angeschafft, sowie Fahnenmasten, ein Kaffeeautomat, sowie mehrere Monitore und Softwarepakete.
  • 211: Volksschule: Die Volksschule wurde mit neuen Möbeln für die Klassen ausgestattet.
  • 240: Kindergarten: Der Kindergarten erhielt neue Arbeitsmittelschränke.
  • 263: Turnsaal: Im Turnsaal wurde die Beschattungsanlage neu gemacht.
  • 273: Bücherei: Die Bücherei übersiedelte in ein neues Objekt und wurde vollständig neu ausgestattet mit Büchern, Möbeln und EDV-Ausstattung.
  • 439: Jugendzentrum: Für das Jugendzentrum wurde ein Billardtisch angekauft.
  • 815: Parkanlagen: Für die Parkanlagen wurden zahlreiche Bewässerungen und Spielgeräte angekauft.
  • 817: Friedhof: Ein neuer Urnenhain wurde errichtet.
  • 820: Bauhof: Diverse Werkzeuge und Rasenmäher sowie ein Kompressor und ein Schweißgerät wurden angekauft.
  • 846: Forsthaus: Es wurden neue Geräte angekauft.
  • 851: Kläranlage: Die alte Kläranlage der Gemeinde wurde generalsaniert.

Sämtliche Finanzierungen erfolgten aus der laufenden Gebarung.

Im Nachweis der Investitionstätigkeit der Gemeinde Hornstein sind auch investive Einzelvorhaben berücksichtigt, die über mehrere Haushaltsjahre realisiert werden bzw. werden sollen. Ein Überblick über diese mehrjährigen investiven Einzelvorhaben ermöglicht der „Teilbericht mehrjährige investive Einzelvorhaben“.

Zu- und Umbau Feuerwehrhaus

Aktuell läuft die Planungsphase für den Zu- und Umbau des Feuerwehrhauses. Der Grundstückskauf wurde bereits abgewickelt und aus dem laufenden Budget bezahlt. Für die Bautätigkeiten wird ein Kredit in Höhe von 1,5 Millionen Euro ausgeschrieben.

Reitschule Straßensanierung

Sanierung des Straßenzugs der Reitschule und Meierhofgasse wurde 2020 begonnen und wird 2021 abgeschlossen. Der genehmigte Kredit beläuft sich auf eine Höhe von 1 Million Euro, abgeschöpft davon wurde bereits knapp € 400.000.

Aufschließung Industriegebiet

Im Rahmen der Aufschließung wurde noch eine weitere Straße fertig asphaltiert. Die Einzahlung ist durch Restzahlungen Grundstücksverkäufen begründet.

Den gesamten Rechnungsabschluss finden Sie online unter: https://www.hornstein.at/burgerservice/politik/gemeindefinanzen

21. Aufschließung Bauplätze am Ried „Lodischäcker“
a. Grundsatzbeschluss
b. Antrag auf Errichtung eines Fahrbahnteilers - Beschlussfassung
c. Kaufverträge - Beschlussfassung
d. Vergabe Planungsleistungen zur Aufschließung - Beschlussfassung
e. Kreditvergabe zur Finanzierung - Beschlussfassung

Der Bürgermeister berichtet, dass bereits seit Jahren versucht wurde an mehreren Stellen im Ortsgebiet ein Bauplatz-Aufschließungsprojekt zu starten. Im Bereich der Ried Lodischäcker ist es jetzt gelungen ein Projekt gemeinsam mit den Grundbesitzern zu entwickeln.

Vorgespräche mit den betroffenen Grundeigentümern verliefen erfolgreich. Gleichzeitig mit den Vorgesprächen starteten die Planungen für die Aufschließung im Vorentwurf durch das Büro Bichler und Kolbe inklusive einer Kostenschätzung für die Aufschließung. Nach der Planung entstehen auf den vier Grundstücken 10 Bauplätze mit je 650 Quadratmeter für Hornsteiner Familien.

Die Kosten für Aufschließung liegen bei lt. Kostenschätzung des Planers bei rund € 567.550, für den Grundstücksankauf fallen € 448.060 an. Somit ergeben sich für das Projekt geschätzte Gesamtkosten in Höhe von ca. € 1.015.610. Der Bürgermeister merkt an, dass bereits ein lange Interessentenliste für Bauplatzkäufer in Hornstein vorliegt.

Der Bürgermeister merkt an, dass Vergaberichtlinien erarbeitet werden, die vor allem Hornsteiner Familien bevorzugen. Die Vergabe erfolgt letztendlich im Gemeinderat. Die Gemeinde tritt mit einem Wieder- und Vorkaufsrecht in Grundbuch ein, welches nach Abgabe des Schlussüberprüfungsprotokolls gelöscht werden kann. Der Baubeginn wird auf 3 Jahre festgelegt, Fertigstellung nach max. 5 Jahren nach dem Kauf.

Der Gemeinderat fasst folgende Beschlüsse:

  • Grundsatzbeschluss zur Errichtung von 10 Bauplätzen und zur Fremdfinanzierung dieses Projektes.
  • Das Ansuchen um Errichtung von Fahrbahnteilern beim Amt der Burgenländischen Landesregierung.
  • Die Kaufverträge mit den Grundeigentümern.
  • Die Vergabe für die Planungsleistungen an das Büro Bichler und Kolbe zu einer Angebotssumme von € 35.823,60 brutto.
  • Die Kreditvergabe zur Projektfinanzierung an die Erste Bank mit einer Kreditsumme von 1.2 Millionen Euro endfällig nach fünf Jahren zu einem variablen Zinssatz von 0,24 Prozentpunkten über den 6-Monats-Euribor.

 

22. Jubiläumsfonds Hornstein
a. Vergaberichtlinien – Beschlussfassung
b. Eröffnung des Spendenkontos – Beschlussfassung

Die anhaltende Coronakrise belastet zahlreiche Hornsteinerinnen und Hornsteiner nicht nur psychisch, sondern stellt viele auch vor wirtschaftliche Herausforderungen. Der neue Jubiläumsfonds der Marktgemeinde Hornstein soll in Härtefällen für rasche und unbürokratische Hilfe sorgen, erklärt der Vorsitzende.

Der Jubiläumsfonds bietet gerade dort Unterstützung, wo trotz aller anderen öffentlicher Unterstützungsleistungen weiterhin dringender Bedarf besteht. Von Sachleistungen über Gemeindegutscheine bis hin zu direkten Geldleistungen ist eine Unterstützung aus dem Jubiläumsfonds möglich. Anträge sind ab April möglich. Der Gemeinderat beschließt die Vergaberichtlinien sowie die Eröffnung eines spesenfreien Spendenkontos bei der Raiffeisenlandesbank Burgenland.

 

23. Videoüberwachung von Gemeindeobjekten, Vergabe – Beschlussfassung

Der Bürgermeister berichtet, dass aufgrund von Schäden durch Vandalismus beim Funcourt sowie im Bürgergarten die Videoüberwachung bei den Gemeindeobjekten ausgebaut werden soll. Aktuell gibt es eine Videoüberwachung am Bauhof sowie im Forsthaus, welche jedoch unterschiedliche Systeme zu Grunde liegen.

Geplant ist die Überwachung folgender Objekte: 

  • Forsthaus inkl. Bürgergarten (7 Kameras)
  • Funcourt (3 Kameras)
  • Haus der Generationen (2 Kameras)
  • Bauhof (11 Kameras)
  • mobiler Einsatz (2 Kameras)

Der Gemeinderat beschließt die Vergabe der Videoüberwachung an die Firma BELI Infrastructure um € 30.205,20 brutto.

 

24. Straßenbezeichnungen am Areal Kreuzscheune – Beschlussfassung

Der Bürgermeister berichtet, dass im Areal der Doppelkreuzscheune durch die Bebauung in den kommenden Jahren zwei Sackgassen geschaffen werden. Der Gemeinderat beschließt die Vergabe der Straßenbezeichnungen „Doppelkreuzscheune“ für die Wohnungen in der Scheune, für die Sackgasse von der Fabriksgasse kommend den Namen „Holunderweg“ und für die Sackgasse von der Raiffeisenstraße kommend „Getreideweg“.

25. Dienstbarkeitsvertrag mit der Netz Burgenland GmbH – Beschlussfassung

Der Gemeinderat beschließt den Dienstbarkeitsvertrag mit der Netz Burgenland GmbH betreffend das Grundstück Nr. 6056, EZ 4, KG Hornstein aufgrund der darin verlaufenden Erdgashochdruckleitung.

 

26. E-Ladestation Förderungsvertrag Kommunalkredit – Beschlussfassung 

Der Gemeinderat beschließ den vorliegenden Fördervertrag für die E-Ladestation bei der Reitschule. Die Fördersumme beträgt € 2000.

 

27. Abtretungsvertrag - Öffentliches Gut – Beschlussfassung

Der Gemeinderat beschließt den vorliegenden Abtretungsvertrag für eine Teilfläche ins öffentliche Gut beim Grundstück Nr. 632, EZ 4, KG Hornstein.

 

28. Bericht des Bürgermeisters

Der Vorsitzende berichtet, dass seit Beginn der Teststraße am 13. Feber über 2.200 Antigen-Tests durchgeführt wurden. Aufgrund der weiterhin großen Nachfrage, wird die Teststraße auf jeden Fall über den gesamten April verlängert. Die Testkapazität pro Tag liegt mittlerweile bei rund 120 Tests.

 

29. Sprengelfremder Schulbesuch – Beschlussfassung (unter Ausschluss der Öffentlichkeit)

30. Firmenförderung (unter Ausschluss der Öffentlichkeit)

31. Personalangelegenheiten – Beschlussfassung (unter Ausschluss der Öffentlichkeit)

Gemäß § 44 Bgld. GemO ist die Öffentlichkeit dann auszuschließen, wenn beispielsweise Daten der Parteien zur Sprache kommen können, die der Amtsverschwiegenheit bzw. dem Datenschutz unterliegen.

 

32. Allfälliges

Der Bürgermeister teilt den Termin der nächsten Sitzung, wie folgt mit:

  •  GRS 17.05.2021

Nachdem kein weiterer Tagesordnungspunkt zur Behandlung steht und niemand mehr das Wort wünscht, wird die Sitzung vom Bürgermeister um 21:02 Uhr für beendet erklärt und geschlossen.

Wohnen.Hornstein.2030: 10 Bauplätze für Hornsteiner Familien

Auf Betreiben von Bürgermeister Christoph Wolf ist es gelungen, ein Aufschließungsprojekt mit zehn Bauplätzen am Ortsrand zu entwickeln: „Ich freue mich, dass dieses Projekt erfolgreich gestartet werden kann, somit entstehen zehn Bauplätze für Hornsteiner Familien“, so Bürgermeister Christoph Wolf.

Seit 2017 wurde in fünf verschiedenen Ortsteilen mit den Grundeigentümern über eine mögliche Aufschließung diskutiert. Die Aufschließung der Lodischäcker wird nun erfolgreich umgesetzt.

Im Rahmen des Projekts Wohnen.Hornstein.2030 hat sich die Gemeinde zum Ziel gesetzt, leistbaren Wohnraum für junge Hornsteiner Familien zu schaffen. „Die Bauplätze haben eine Größe von rund 650 Quadratmeter und sind ideal geeignet für junge Hornsteiner Familien“, so der Bürgermeister. „Der Einkaufspreis des bereits bestehenden Baulandes konnte gut verhandelt werden, wenngleich die Aufschließungskosten für dieses Gebiet entsprechend hoch sind!“

Die Verkaufspreise bewegen sich bei ca. 90 Euro pro m² und hinzu kommen ca. 90 Euro pro m² für die gesamte Aufschließung. Außerdem wird mit diesem Projekt die Lorettostraße entschärft, indem ein Fahrbahnteiler und ein Abbieger auf der Landesstraßen errichtet werden soll, dessen Errichtungskosten in der Aufschließung aufgehen werden.

Vergaberichtlinien werden erarbeitet

Aufgrund der hohen Nachfrage nach Bauland in der Gemeinde wird es Vergaberichtlinien geben, erklärt Wolf: „Aktuell wird an den Vergaberichtlinien gearbeitet, die finale Entscheidung der Vergabe fällt jedenfalls der Gemeinderat.“ Der Fokus der Vergabe liegt natürlich auf Hornsteiner Familien.

Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 1,2 Millionen Euro und werden fremdfinanziert: „Wir haben uns für einen Abschöpfungskredit für die Projektentwicklung entschieden, finanziert wird auf maximal fünf Jahre, wobei ich von einem vollständigen Verkauf an Hornsteiner Familien bis Ende des Jahres ausgehe“, erklärt Wolf.

Aufgrund der hohen Nachfrage nach Bauplätzen ist der Bürgermeister auch auf der Suche nach weiteren Aufschließungsprojekten. „Ich freue mich, dass wir dieses Projekt entwickeln konnten. Aktuell laufen bereits Gespräche für weitere Aufschließungsprojekte, um Bauplätze schaffen zu können!“

Einführung der schulischen Tagesbetreuung: Hochwertige Qualität und geringe Elternbeiträge

Die Marktgemeinde Hornstein hat sich dazu entschieden, den bestehenden Hort ab September 2021 in eine schulische Tagesbetreuung umzuwandeln. „Der Beschluss wurde vom Gemeinderat einstimmig gefasst“, erklärt Bürgermeister Christoph Wolf. Durch das neue Konzept mit einer Lernstunde am Nachmittag sowie gelenktem Freizeitprogramm ergibt sich für die Kinder ein umfassendes pädagogisches Programm in hoher Qualität und für die Eltern weitaus geringere Kosten.

Dem Beschluss gingen zahlreiche Gespräche mit internen und externen Experten einher, erklärt Bürgermeister Christoph Wolf: „Wir waren und sind in enger Abstimmung mit der Bildungsdirektion sowie mit den Lehrerinnen unserer Volksschule.“ Die Lernstunde sowie das gelenkte Freizeitprogramm ist dabei die größte Neuerung, erklärt der Bürgermeister: „Die Lernstunde am Nachmittag wird von den Lehrern des Vormittags gehalten, anschließend übernehmen ausgebildete Freizeitpädagogen die Kinder und setzen die pädagogischen Konzepte um.“

Die Öffnungszeiten und Gruppenanzahl bleiben unverändert lang: „Wir gehen aufgrund der Kinderzahlen von drei Gruppen aus, die Entscheidung darüber liegt final bei der Bildungsdirektion. Die Öffnungszeiten bis 17 Uhr helfen vor allem berufstätigen Eltern“, so Christoph Wolf.

Elternbeiträge erheblich reduziert

Im Vergleich zum Hort sinken die Beitragskosten enorm, rechnet Bürgermeister Christoph Wolf vor: „Die Betreuungskosten der Eltern sinken im Durchschnitt um über 40 Prozent.“ Die Betreuung an fünf Tagen in der Woche kostet monatlich zukünftig € 88, beim Hort liegt der Tarif aktuell bei rund € 140.

Zu- und Umbau der Volksschule Hornstein in Planungsphase

Gemeinsam mit der Hornsteiner Firma Breser läuft gerade die Zu- und Umbauplanung der Volksschule. „Aktuell arbeiten wir an den Entwürfen, welche nicht nur eine Sanierung des Altbestands vorsieht, sondern auch einen Neubau an Klassenräumen und Räumlichkeiten für die Nachmittagsbetreuung beinhaltet“, so der Bürgermeister.  

„Das System der schulischen Tagesbetreuung führt zu einer pädagogisch wertvolleren Betreuung der Kinder und zu günstigeren Betreuungskosten für die Eltern“, fasst Christoph Wolf zusammen.

Neues Tourismusgesetz: Gemeinden beanstanden Verordnungsentwurf

Das neue Tourismusgesetz sieht die Auflösung der regionalen Tourismusverbände vor. In Zukunft wird es nur noch drei Verbände geben: Nord, Mitte und Süd. Die Gemeinden Loretto, Leithaprodersdorf und Hornstein wehren sich nun gegen diesen Verordnungsentwurf: „Unsere Gemeinden sollen in den Verband Mittelburgenland-Rosalia wandern, das ergibt für uns keinen Sinn, wir sind alle typisch nordburgenländische Gemeinden“, so die Bürgermeister unisono.

Der Verordnungsentwurf wurde den Gemeinden übermittelt. Aktuell können die Gemeinden Stellungnahmen abgeben, so Bürgermeister der Marktgemeinde Hornstein Christoph Wolf: „Wir haben natürlich eine Stellungnahme abgegeben, Hornstein liegt am Fuße des Leithagebirges. Eine Zuordnung zur Rosalia wäre schlicht falsch!“

Kritik auch aus Loretto und Leithaprodersdorf

„Ich kenne niemanden, der unsere Gemeinde als typisch für das Mittelburgenland und die Region Rosalia bezeichnen würde“, erklärt Bürgermeister von Leithaprodersdorf Martin Radatz. Auch Markus Nitzky aus Loretto wundert sich über die Aufteilung: „Bis jetzt waren unsere Gemeinden im Tourismusverband Eisenstadt-Leithaland vertreten, die Zusammenarbeit in der bisherigen Organisation hat einwandfrei funktioniert.“ Die regionalen Tourismusverbände werden durch die Landesregierung aufgelöst und in drei zentrale Verbände neu geschaffen.

Auch die Zusammenarbeit könnte erschwert werden: „Zahlreiche Wanderouten und Mountainbike-Stecken starten auf Hornsteiner Hotter und enden direkt in Eisenstadt. Bis jetzt konnten wir einfach Projekte im Tourismusverband Eisenstadt-Leithaland umsetzen. Wie soll das künftig effizient funktioniert, wenn dort unterschiedliche Zuständigkeiten gegeben sind?“, fragt sich Wolf. Das Gesetz wurde von der SPÖ-Alleinregierung gegen die Stimmen der Opposition beschlossen erklärt Wolf abschließend: „Das Gesetz ist Alleingang der Alleinregierung und damit ist sie auch allein dieser Meinung mit der Zuteilung der Gemeinden!“

Neuer Nahversorger in Hornstein: Bäckerei Flonner eröffnet im medizinischen Kompetenzzentrum

Auf dem Areal der alten Bandfabrik der Marktgemeinde Hornstein entstand in den vergangenen Jahren ein Generationenprojekt. Neben dem medizinischen Kompetenzzentrum, Seniorenwohnungen und jungem Wohnen hat sich auch Marc Flonner mit seiner Bäckerei dort niedergelassen. „Ich freue mich, dass wir einen neuen Nahversorger an diesem attraktiven Standort begrüßen dürfen“, so Bürgermeister Christoph Wolf.

Die Bäckerei befindet sich direkt im Erdgeschoß im Eingangsbereich des medizinischen Kompetenzzentrums. Neben den Köstlichkeiten aus der Backstube gibt es auch einen guten Kaffee zum Mitnehmen.

Hornsteiner Brot zum Jubiläumsjahr

Als Beitrag zum 750-Jahr-Jubiläum hat sich Flonner etwas Besonderes einfallen lassen, freut sich Bürgermeister Wolf: „Marc hat für unser Jubiläumsjahr das Hornsteiner Brot entwickelt. Ich lade alle Hornsteiner ein, sich selbst vom Geschmack zu überzeugen.“ Bereits am ersten Tag war das Interesse groß. „Ich wünsche Marc und seinem Team mit der Bäckerei viel Erfolg und freue mich, dass wir ihn für diesen Standort gewinnen konnten“, so Wolf abschließend.

Projekt Wohnen.Hornstein.2030: Bebauungsrichtlinien stoppen verdichteten Wohnbau

Eine Möglichkeit der Gemeinden, um die Bebauung zu kontrollieren, ist das Erlassen von Bebauungsrichtlinien. In Hornstein sind diese aktuell für das Ortsgebiet und die Seesiedlung in Ausarbeitung erklärt der Bürgermeister der Marktgemeinde Christoph Wolf: „In den vergangenen 15 Jahren sind an zahlreichen Stellen im Ortsgebiet verdichtete Wohnbauten entstanden, welche einen enormen Zuzug in unsere Gemeinde ausgelöst haben.“

Durch den großen Zuzug entstanden für die Gemeinde Probleme, führt Wolf aus: „Die Infrastruktur der Gemeinde kam mehrfach an ihre Grenzen, der neu gebaute Kindergarten war sofort wieder zu klein, die Baulandpreise in der Gemeinde sind explodiert!“. Auf dem Gemeindegebiet entstanden seit 2005 sechs Wohnparks mit über 250 Wohnungen darin. „Pro Wohneinheit stehen in diesen Wohnparks oft nur 100m2 an Grundstücksfläche zur Verfügung. Diesem Trend möchten wir entgegenwirken“, so Wolf.

Neue Bebauungsrichtlinie im Ortsgebiet: mind. 350m2 pro Wohneinheit

Die kommenden Bebauungsrichtlinien regeln die zukünftigen Wohnbauten im Ortsgebiet. „Um den verdichteten Wohnbau zu verhindern, sind künftig mindestens 350m2 pro Wohneinheit an Eigengrund vorzuweisen, das gilt auch für alle zukünftigen Bauten der Genossenschaften im Ortsgebiet“, so der Bürgermeister. Die Ortscharakteristik und die Bebauung im Ortskern bleiben möglich: „Der Bebauungsplan sieht unterschiedliche Zonen im Ortsgebiet vor, wodurch eine charakteristische Bebauung des Ortskerns möglich bleibt und das Ortsbild erhalten wird“, so Wolf.

Weiters geregelt werden zwei PKW-Abstellplätze auf Eigengrund: „Gerade die Beispiele aus der Vergangenheit haben uns gezeigt, dass zwei Parkplätze auf Eigengrund erforderlich sind, um den Verkehrsfluss sowie die Verkehrssicherheit im Ortsgebiet zu erhalten“, erklärt der Bürgermeister.

Wolf: Fokus liegt auf leistbarem Wohnen für junge Familien

„Durch den enormen Zuzug und die geografisch günstige Lage sind die Bauplatzpreise in den vergangenen explodiert“, so Wolf. Dem versucht die Gemeinde entgegenzusteuern: „Aktuell sind wir mit mehreren Grundbesitzern in Verhandlung, um für Hornsteiner Familien leistbare Bauplätze aufschließen zu können“, erklärt der Bürgermeister.

Bgm. Christoph Wolf definiert die Ziele des Projekts Wohnen.Hornstein.2030 so: „Unsere langfristigen Ziele sind die Schaffung von Wohnraum für alle Bedürfnisse und Preiskategorien, bei gleichzeitiger Reduktion der Baulandreserven!“

Seesiedlung Hornstein: Ferienhaussiedlungscharakter erhalten

Neben den Bebauungsrichtlinien für das Ortsgebiet sind auch jene für die Seesiedlung Hornstein gerade in Ausarbeitung: „Wichtig ist dabei, dass der Charakter einer Ferienhaussiedlung erhalten bleibt und es dort nicht zu einem verdichteten Bau mit hoher Bodenversiegelung kommt“, erklärt Wolf.

Die Bebauungsrichtlinien für Ort und Seesiedlung werden in enger Abstimmung zwischen dem Raumplanungsbüro und den Bausachverständigen der Gemeinde entworfen und durch den Gemeinderat beschlossen.

Stammtisch Team.Wolf

Nach unserem dritten Stammtisch vergangenen September in Lindi's Pub laden wir nun zum erneuten Treffen: Sei dabei, wenn wir am Stammtisch in gemütlicher Atmosphäre über Hornstein reden. Bring deine Ideen, Anregungen und Wünsche ein – es gibt keine Denkverbote! 

Am 9. November 2019 ab 10:00 Uhr im Café Elfi.

Wir freuen uns auf einen unkomplizierten Austausch :-) 

Vorträge: Vitalität und Wohlbefinden

Vorträge: Vitalität und Wohlbefinden - Eine Frage des Wissens

VaboN und Gesundes Dorf laden zu kostenlosen Vorträgen von Ingrid Riegler (Therapeutin, Buchautorin, ehem. ORF Moderatorin) und Mag. Marlies Steinbach (dipl. Ernährungstrainerin) zum Thema Vitalität und Wohlbefinden:

am 12.09.2019
Beginn 18:00 Uhr
Forsthaus Hornstein

Der Eintritt ist frei.

Die Marktgemeinde Hornstein und die Projektgruppe Gesundes Dorf freuen sich auf Ihr Kommen!

 

Stammtisch Team.Wolf

Nach unserem zweiten Stammtisch vergangenen Mai im Heurigen Restaurant Jaitz laden wir nun zum erneuten Treffen: Sei dabei, wenn wir am Stammtisch in gemütlicher Atmosphäre über Hornstein reden. Bring deine Ideen, Anregungen und Wünsche ein – es gibt keine Denkverbote!
 
Am 13. September 2019 ab 18:00 Uhr in Lindi's Pub.
 
Weitere Termine:
9. November 2019, Café Elfi
 
Wir freuen uns auf einen unkomplizierten Austausch :-)
 
 

Gemeindeparteiobmann

Mag. Christoph Wolf, M.A.

Mag. Christoph Wolf, M.A.

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Landtagsabgeordneter
Steuerberater

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