Hornstein durchleuchtet Mobilitätskonzept

Bgm. Christoph Wolf und sein Team haben sich zum Ziel gesetzt, die Mobilität der Bevölkerung abseits des Individualverkehrs zu fördern. Zahlreiche Projekte wurden getestet. Einige davon werden nun weitergeführt, während andere aufgrund mangelnder Effizienz aufgelassen werden.
 
„Außer Frage steht die Fortführung des Ortsbusses“, sagt Bürgermeister Christoph Wolf. „Das Service soll ausgeweitet und für alle Generationen noch attraktiver werden. Wir wollen auch die Schülerfahrten in den Busbetrieb integrieren.“ Nachdem durch den Totalschaden-Unfall des Busses ein neues Fahrzeug angeschafft werden muss, wird beim Ankauf auch auf die behindertengerechte Ausstattung geachtet. Die Projektgruppe Mobilität sprach sich auf jeden Fall für einen Niederflurbus aus. Ein erleichterter Einstieg und Rollstuhltauglichkeit müssen daher unbedingt gegeben sein.
 
Gekündigt wird das vor zwei Jahre gestartete Pilotprojekt „E-Car“ mit der Energie Burgenland. Das Auto kostet der Gemeinde ca. 6.000 Euro pro Jahr, wird aber lediglich von 7 Personen genutzt. Auch der Discobus wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt gekündigt, denn der Discobus kostet der Gemeinde 6.000 Euro pro Jahr für knapp 20 Vereinsmitglieder aus Hornstein, die das Service nutzen. „Das ist wirtschaftlich nicht vertretbar. Dafür heben wir die Förderung für die Jugendtaxi-Gutscheine an, die auf Verlangen der JVP vor vielen Jahren in Hornstein eingeführt wurden!“ so Wolf.

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